AGB´s

Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Geltungsbereich und Vertragsabschluss
    1. Unsere Angebote sind freibleibend. Alle Verträge werden nur mit einer Auftragsbestätigung unsererseits verbindlich.
    1. Die Bindefrist für unsere Angebote beträgt 14 Tage sofern dies nicht anders vereinbart worden ist.
    1. Die Vorhaltezeit beträgt, falls nicht anders vereinbart, 4 Wochen ab Stelldatum. Die Übergabe der Gerüste (Beginn der Standzeit) erfolgt automatisch mit Fertigstellung/Abschnittsfertigungsstellung und die Abnahme mit Beginn der Arbeiten. Sobald die Gerüste für einen längeren Zeitraum als vertraglich vereinbart beansprucht werden, wird für jede angefangene Woche eine Standzeitverlängerung gemäß unserer aktuellen Preisliste (oder abweichend gemäß Absprache) in Rechnung gestellt. Der vorzeitige Abbau hat keinen Einfluss auf die Preisgestaltung.
    1. Das Gerüst wird (sofern nicht anders, vorab und schriftlich vereinbart) aufgemessen und berechnet. Sonderleistungen, die bei der Angebotsabgabe nicht zu ersehen waren, die im Angebot nicht ausdrücklich aufgeführt und in der Angebotsanfrage nicht angefordert sind, wie Überbrückungen mit Gitterträgern, Gerüstverbreitungen mit Konsolen, Innengeländer bei größerem Wandabstand als 0,30m, Schutzdächer, Anbringen von Dachschutzfangnetzen, Umbauarbeiten ( z.B.  Gerüstanker versetzen), Abhängungen mit Planen/Netzen oder Sonderkonstruktionen und/oder dgl. Sind separat zu vergüten und sind nicht im Preis enthalten (dies gilt auch bei Angeboten mit Pauschalpreisen).
    1. Eventuell erforderliche Genehmigungen für die Gerüsterstellung wie auf öffentlichen Gehwegen, Straßen oder Nachbargrundstücken und dgl. sind, soweit nicht anders vereinbart, bauseits zu Lasten des Auftraggebers einzuholen. Eventuell anfallende Kosten, sowie die dadurch entstehenden Mehrkosten (Absperrungen, Fußgängerdurchgänge, Beleuchtungsanlagen, Schilder, etc.), gehen zu Lasten des Auftraggebers.
    1. Für die Gerüsterstellung setzen wir voraus, dass die Aufstellflächen eingeebnet und tragfähig, sowie frei von Behinderungen sind. Für Beschädigungen von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen im Bereich der Aufstellflächen übernehmen wir keine Haftung.
    1. Die von uns montierten Gerüste stehen uns für Werbezwecke in vollem Umfang zur Verfügung. Eine weitere Anbringung von Werbung, Netzen, Planen etc. durch den Auftraggeber oder anderer beteiligter Baufirmen bedürfen der vorherigen Absprache mit dem Auftragnehmer, da hierdurch eine höhere Verankerungsdichte notwendig wird.
  1. Sind beim Auf- oder Abbau des Gerüstes  Schäden entstanden, die nachweislich durch unsere Monteure schuldhaft verursacht worden sind, so sind uns diese Schäden wie ihr meint, (umgehend von 3 Werktagen nach Entstehung) schriftlich aufzuzeigen und mitzuteilen, andernfalls übernehmen wir keine Haftung. Für Werbeanlagen, Lichtreklamen und Neonröhren, für Antennen sowie für Schäden an und auf Dächern, sowie in Rasen-, Garten- und Parkanlagen wird keine Haftung übernommen, wenn dort Gerüste aufgestellt werden müssen. Ebenso wird für wird für alle Beschädigungen, die beim Anbringen von Verankerungen entstehen, keine Haftung übernommen.
    1. Konstruktive Veränderungen am Gerüst dürfen nur vom Gerüststeller vorgenommen werden.
    1. Auf der Baustelle vorhandene Kräne und Aufzugsvorrichtungen dürfen von uns zum Gerüstmaterialtransport kostenlos mitbenutzt werden, ebenso kostenlos die auf der Baustelle vorhandenen Anschlüsse für Stark- und Lichtstrom und Wasser.
    1. Der Geltung allgemeiner Geschäftsbedingungen des Auftraggebers, deren Inhalt im Wiederspruch zum Inhalt unserer AGB steht, wiedersprechen wir ausdrücklich.
    1. Sollte das Gerüst und/oder Gerüstteile von Drittfirmen/Handwerken weggebaut werden, berechnen wir bei erneuten Aufbau- oder Umbauarbeiten nach Zeit und Aufwand zu dem Ihnen bekannten Stundenverrechnungssatz, zuzüglich einer Fahrtkostenpauschale in Höhe von 250,00€
  • Rückgabepflicht und die Freigabe zum Abbau von Gerüsten
    • Die Freigabe zum Abbau der Gerüste hat schriftlich zu erfolgen. Mündliche oder fernmündliche Abmeldungen müssen vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich bestätigt werden. Die Zeitdauer der Gebrauchsüberlassung endet frühestens drei Tage nach Eingang der schriftlichen Freigabe. Vor der Freigabe ist das Gerüst von grober Verschmutzung, Abfällen und Rückständen zu befreien und besenrein zurückzugeben. Für eine nicht ordnungsgemäße Reinigung, berechnen wir pro Quadratmeter eine Reinigungspauschale von 0,70€ (zzgl. 19% MwSt.).
    • Der Auftraggeber steht für alle während der Gebrauchsüberlassung eingetretenen Schäden und Verluste an dem Gerüstmaterial ein, es sei denn, der Auftragnehmer ist selbst für die Schäden oder Verluste verantwortlich oder/bzw. natürlicher Verschleiß bei vertragsmäßiger Nutzung Ursache war.
  • Terminvereinbarung
    • Wir sind bemüht, vereinbarte Auf- und Abbautermine einzuhalten. Gelingt uns das in Einzelfällen (z.B. aufgrund von Witterungseinflüssen) nicht, so bleiben Ansprüche des Auftraggebers und Dritter jeglicher Art ausgeschlossen. Sofern wir Termine schuldhaft nicht einhalten, ist der Besteller  verpflichtet, uns eine angemessene Nachfrist für die auszuführende Arbeit zu setzen.
  • Zahlungsbedingungen
    • Werden nach Annahme der Schlussrechnung Fehler in den Unterlagen der Abrechnung festgestellt, so ist die Schlussrechnung zu berichtigen. Auftraggeber und Auftragnehmer sind verpflichtet, die sich daraus ergebenden Beträge zu erstatten bzw. nachzuzahlen.
    • Bei Nutzungsbeginn der Gerüste sind die im Vertrag vereinbarten Zahlungen fällig. Diese Betragen 75% der Auftragssumme nach Fertigstellung/Abschnittfertigstellung der Aufbauarbeiten und 25% der Rechnungssumme nach Abbau und Abtransport des Gerüstmaterials.
    • Zahlungen  sind, sofern nicht anders vereinbart, sofort nach Rechnungserhalt mit einer Frist von spätestens 14 Tagen unter Ausschluss der Aufrechnung und der Zurückbehaltung, ohne Abzug zu leisten.
    • Bei Zahlungsverzug dürfen die Gerüste nicht mehr benutzt werden, werden, welches jedoch keine Auswirkungen auf die Mietlaufzeit hat. Bei Zahlungsverzug sind wir auch zum Abbau des Gerüstes berechtigt, ohne dass die Zahlungsverpflichtung entfällt.
    • Wir sind grundsätzlich berechtigt, Sicherheiten zu verlangen und noch ausstehende Leistungen nur gegen Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auszuführen. Nach fristlosen Verstreichen der von uns gesetzten Nachfrist sind wir berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz aufgrund Nichteinhaltung zu verlangen
  • Besondere Auftragsgeberleistungen und Pflichten
    • Der Auftraggeber nimmt das Gerüst während der Vorbehaltezeit in seine Obhut und ist für die pflegliche Behandlung, Erhaltung und ordnungsgemäße Benutzung des Gerüstes verantwortlich.
    • Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Quittierung der von uns aufgestellten Protokolle, z.B. über vorgenommene Verankerungszahl, Anzahl der Leitergänge und dgl. Ist die Anzahl und der Zustand der Verankerung und der Gerüste abweichend vom quittierten Zustand, so haftet der Auftraggeber für die entstehenden Folgen hieraus und entbindet uns von jeglicher Haftung
    • Wird ein Gerüst infolge höherer Gewalt (z.B. Feuer, Gebäudeeinsturz, Sturm ab Windstärke 6 und dergleichen) beschädigt, ist vom Aufraggeber der Wiederbeschaffungspreis zu erstatten, einschließlich Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes (Instandsetzung von Planen und Netzen etc.).